Der Blog für Gehirnjogger

Verbessern Sie Ihre Konzentration und Gedächtnisleistung!

Sind Online IQ Tests legitim?

Häufig suchen Interessierte im Internet nach Prüfungen, um sich selber einschätzen zu können. Im Grunde unterscheiden sich die Prüfungen nicht von denen, die in Instituten oder Einrichtungen durchgeführt werden. Nur dass man hierbei mehr unter allgemeinen Druck gerät. Der Zeitdruck bleibt der gleiche.

IQ Prüfungen und ihre Ergebnisse

Solche Prüfungen kann man zu Hause machen, um sich vielleicht vor einem offiziellen Test schon einmal grob einschätzen zu können. Die Prüfungen sind bekanntlich vielseitig und decken einige Wissensgebiete ab. So werden mathematische Fähigkeiten, logisches Denken und unter anderem noch die Sprache geprüft und eingeschätzt. Ergebnisse von rund 100 Punkten sind durchschnittlich. Alles darunter ist nicht so erfolgreich und alles über 100 kann man als erfolgreich einstufen. Wenn man nun Punkte von 130 oder mehr erreicht, kann man von einer Hochbegabung sprechen. Für solche Fälle ist es dann logisch, dass eine offizielle Einschätzung gemacht werden sollte, um ein genaues und legitimes Ergebnis zu erhalten.

Was sagen die Ergebnisse unter Umständen aus ?

Eine Prüfung aus dem Internet, die gewisse Fähigkeiten einschätzt, kann eine gute Richtung anzeigen, in welchen Gebieten man eher leicht zurecht kommt oder in welchen Bereichen der Proband gewisse Schwächen aufweist. So kann die Prüfung aus dem Internet schon eine interessante Richtung anzeigen.

Man sollte bedenken, dass man auch täglich andere Ergebnisse erzielen kann, das liegt daran, wie man sich fühlt, wie es einem geht, das kann erhebliche Veränderungen bei den Werten und Ergebnissen bewirken. Insofern kann man die Variante mit den Online Prüfungen gut machen. Wenn man die Tests aus dem Internet ein paar mal – vielleicht zu Übungszwecken – ausgefüllt hat, kann man sich einen Durchschnitt erarbeiten, der dann schon anders ist, als wenn man an einem Tag, an dem man nicht ganz fit ist, nur die offizielle Prüfung macht und da dann ein schlechtes Ergebnis erzielt.

Bei Bewerbungen?

Oftmals lassen Unternehmen einen Bewerber zunächst eine Fähigkeiten Prüfung machen, damit sie sich ein genaueres Bild von dem Menschen machen können, als wenn sie sich nur normal mit ihm bei einem Vorstellungsgespräch unterhalten würden. In diesen Fällen könnten die Bewerber einen falschen, besseren Eindruck von sich hinterlassen und die Arbeitgeber merken erst nach der Anstellung, dass der Mitarbeiter für diese Art von Arbeit vielleicht dann doch überhaupt nicht qualifiziert ist.

Genau für solche Fälle könnte man eine Online Prüfung ausfüllen, um seine eigenen Stärken im Gespräch auch besser darstellen zu können.

Das gelernte besser behalten

Es gibt viele Sprichwörter zum Thema „Lernen“. So weiß jeder schon zum Beispiel, dass man das ganze Leben lang lernen muss. Das ist auch gut so. Die Wissenschaftler haben schon viele Untersuchungen gemacht und kamen zum Entschluss, dass man stets üben muss, um sein Gedächtnis fit zu halten. Es gibt aber Personen, die nach der letzten Prüfung ihre Bücher zur Seite legen und nie wieder anfassen. Ein Autofahrer ist froh, dass er nun endlich seinen Führerschein in der Tasche hat, dass er nun weitere Strecken überwinden kann, aber das Lesen kommt jetzt für ihn nicht mehr so oft in Frage. Von einer Seite ist das gut zu verstehen. Er muss sich um die Familie kümmern, hat vielleicht auch häufig längere Dienstreisen.

Ein Buch in die Hand nehmen

Nun könnte man denken, es gelingt ihm, ein Buch in die Hand zu nehmen, wenn er endlich zu Hause ist. Nein, da ist er dann zu müde, weil die Reise ziemlich anstrengend war, der Fahrer hat nur noch Kraft, um schnell etwas zu sich zu nehmen und es dann sich auf dem Sofa vor dem Fernseher bequem zu machen. Aber es gibt auch ganz andere Personen. Die freuen sich natürlich ebenso über die Fortschritte der Technik, nutzen diese intensiv bei der Vorbereitung auf die Prüfung, jedoch denken sie, dass ein Buch von nichts ersetzt werden kann. Ihrer Meinung nach wird das Gehirn nur über das Lesen gefördert und positiv entwickelt. Diese Menschen schätzen sehr Bücher, meistens haben sie zu Hause auch eine reiche Bibliothek. Und immer wieder schlagen sie ein Buch auf, um sich in das Lesen zu vertiefen und etwas zu notieren.

Der doppelte Nutzen

Natürlich kennt man auch solche Familien, die ihre Bücher nur zum Anschauen ins Regal stellen, das sich im Wohnzimmer befindet. Sobald sie Besuch bekommen, fallen diese sofort ins Auge. Der Gast hat dann natürlich eine gute Meinung von diesen Personen, aber es könnte alles schief gehen, wenn er versucht hätte, ein Gespräch über den Inhalt der Werke einzufädeln.
Nicht selten nehmen sogar noch Rentner aktiv an Schach-Turnieren teil. Sie haben davon einen doppelten Nutzen: Man kann mit vielen Menschen kommunizieren und entwickelt sein Gehirn, indem schwierige Situationen auf dem Schach-Brett gelöst werden müssen.

Puzzle steigern das Denkvermögen

Ein Puzzle ist ein Geduld förderndes Denkspiel, bei dem man versucht, kleine Bilderteile zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen. Bei dieser Knobelei und der Suche nach der Lösung wird die Konzentration gefördert und das Gedächtnis trainiert, da man sich das ganze Bild merken muss, um die einzelnen Teile richtig aneinanderreihen zu können.
Diese Legespiele gibt es schon sehr lange. Überliefert ist, dass eine frühe Form davon bereits in England im Jahr 1767 von John Spilsbury entwickelt wurde. Damals musste eine Landkarte von England dafür herhalten. Diese wurde von dem Kupferstecher auf ein dünnes Brett geklebt und an den Landesgrenzen der damaligen Grafschaften zerteilt. Das erste Spiel dieser Art war entstanden.

Welche Arten gibt es?
Bis zur heutigen Zeit hat sich nicht nur die Qualität der Spiele verbessert. Die Spiele unterscheiden sich heute untereinander in Größe und Schwierigkeitsgrad. Es gibt sie in verschiedenen Materialien und unzähligen Motiven. Für jeden Geschmack und jedes Alter gibt es die richtigen Legespiele. Der Handel bietet sie inzwischen sogar in 3-D-Formaten an. In unserer digitalisierten Welt werden diese Spiele inzwischen natürlich auch für den Computer oder einer Spielkonsole angeboten.

Puzzeln macht schlau?
Eindeutig ja. Das sieht man schon alleine daran, weil unter anderem auch Puzzle gerne bei Intelligenztests eingesetzt werden. Das räumliche Denken wird gefordert und gefördert. Puzzeln beschäftigt beide Gehirnhälften, bei regelmäßigem Spiel entstehen neue Synapsen und werden miteinander verknüpft. Die besten Ergebnisse erzielt man jedoch, wenn abwechselnd unterschiedliche Denk- und Knobelspiele gespielt werden. Das Gehirn erschließt sich so neue Kapazitäten. Das Denkvermögen steigt.
Schon die Kleinsten im Kindergarten puzzeln gerne. Es fördert die Konzentration, die Ausdauer sowie die Hand-Augenkoordination und Motorik. Oft sieht man auch einträchtig mehrere Kinder miteinander rätseln. Um eine Problemlösung zu finden, ist es oft wichtig, miteinander zu reden. Es kann also auch den Zusammenhalt und die Kommunikation fördern.
Aber nicht nur für Kinder sind diese Geduldsspiele geeignet. Immer mehr Erwachsene entdecken die Vorzüge dieses Hobbys und puzzeln in ihrer Freizeit gerne darauf los. Denn das Puzzeln fördert außerdem auch den Stressabbau – und das ist wichtig in der von Hektik bestimmten Welt von heute.

Für eine Prüfung lernen

Vor allem Schüler und Studenten kennen die Situation: die Prüfung naht, der Lernstoff türmt sich auf und schnell verliert man den Überblick. Im folgenden wollen wir einige Tipps geben, die helfen den Überblick im Lernstress nicht zu verlieren. So wird die nächste Prüfung garantiert ein Erfolg.

Frühzeitig beginnen
Damit das Lernen nicht zum Stress ausartet, lohnt es sich rechtzeitig vor dem Test mit der Arbeit zu beginnen. In der Schule sind etwa drei bis vier Wochen vor dem Test ein guter Starttermin – in der Universität sollte lieber noch etwas mehr Zeit eingeplant werden. Durch eine vernünftige Zeitplanung bleibt ein ausreichender Puffer um sich mit schwierigeren Themen noch einmal intensiv auseinanderzusetzen.
Denksport und entsprechende Spiele helfen übrigens um das Gedächtnis zu schulen – eine perfekte Übung um die Lerneffektivität zu erhöhen.

Den Stoff sinnvoll einteilen
Damit die Vorbereitung auf einen Test nicht zum kopflosen Zeitvertreib wird, ist es empfehlenswert den Stoff vor Lernbeginn einzuteilen. Es hat sich beispielsweise bewährt einen Plan aufzustellen, welches Thema man an welchem Tag bearbeitet haben will. Außerdem ist es hilfreich, Etappenziele festzulegen. So kann man sich zum Beispiel vornehmen einen bestimmten Themenkomplex bis zum Ende der Woche gelernt zu haben.

Regelmäßige Wiederholung
Damit gelernter Stoff von unserem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis wandern kann, benötigt unser Gehirn regelmäßige Wiederholung. Bei dem Auftstellen eines Lernplans sollten daher auch immer Termine zur Wiederholung eingeplant werden.

Denksport ist auch Sport

Denksport fordert uns heraus und hält das Gehirn jung. Was viele nicht wissen: Denksport ist eine anerkannte Sportart, nur dass die Leistungen gänzlich mentaler Natur sind. Wichtig ist außerdem, dass Glück und Zufall keine Rolle spielen dürfen.

© Privilege – Fotolia

Ein Beispiel: Offiziell zwar anerkannt, bei vielen aber noch umstritten ist Poker. Die Leistung der Spieler ist zwar mental, die Kartenausgabe soll aber zu viel Glück zulassen. Generell kann Denksport in fünf Kategorien eingeteilt werden:

Schach und Bridge gehören beide zu den Denksportarten. Schach ist das populärste Brettspiel in Europa und eines der schwierigsten der Welt. Bei Bridge – das ursprünglich aus England stammt – ist das Kartenglück praktisch unbedeutend. In diese Riege reiht sich auch Go ein, in Europa zwar recht unbekannt, wird es in Asien aber schon seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. gespielt.

Kopfrechnen ist eine weitere Kategorie des Denksports und es werden ebenso Weltmeisterschaften ausgetragen wie in “regulären” Sportarten. Das Spiel mit den großen Zahlen basiert gewöhnlich auf einfachen mathematischen Formeln, die wenigsten allerdings schaffen es bis zum Großmeister im Kopfrechnen. Zauberkunststücke gehören ebenfalls zu den Denksportarten und sind eine Unterkategorie des Kopfrechnens.

Rätsel haben viele Formen: Ein Bilderrätsel, das klassische Kreuzworträtsel , Zahlenrätsel oder das aus Asien stammende Sudoku. Egal ob zum Zeitvertreib, der Bildung oder der Unterhaltung wegen; Rätsel halten wie die meisten Denksportarten das Gehirn auf Trab.

In den letzten Jahren sehr beliebt und auch für den Hausgebrauch nützlich ist der Gedächtnissport. Seit 1991 werden Weltmeisterschaften ausgetragen. Gedächtnissportler trainieren ihr Gehirn durch sogenannte Mnemotechniken, die es erleichtern, sich große Daten- oder Zahlenmengen in kurzer Zeit merken zu können. Es werden Kartendecks, Dezimalziffern oder Bilder von den Sportlern memoriert und dann möglichst fehlerfrei wiedergegeben.

Doch egal welche Denksportart man betreibt, sicher ist, dass es Alterserkrankungen wie Demenz und Vergesslichkeit vorbeugen kann. Kleine Knobeleien sollte man also sooft annehmen wie man kann.

Ist Multitasking erlernbar?

Das Gehirn ist nicht in der Lage zwei komplexe Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Es springt zwischen den beiden Aufgaben hin und her. Diese Fähigkeit ist bei Kindern und älteren Menschen weniger ausgeprägt. Und sie ist trainierbar. Dabei ist eine Gegend im Stirnhirn der sogenannte Cortex besonders aktiv beteiligt. Dieses Hin- und Herspringen kann im sogenannten Gehirnjogging trainiert werden.

(CC BY 2.0) – Mediocre2010 – flickr.com

Multitasking im Beruf

Auf der Arbeit kennen wir das auch, das Telefon klingelt, ein Kunde steht vor uns und wir arbeiten am Computer. Wenn man solche Aufgaben tagtäglich ausführen muss ist das eine Art Training. Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger mit dem Stress den das Multitasking erzeugt, umzugehen. Die Konzentrationsfähigkeit leidet und damit auch die Qualität der Arbeit. Ansonsten kann man Routinesachen, also Sachen, die man sozusagen im Schlaf kann, erledigen und daneben noch etwas anderes. Wichtiger als Multitasking ist es, den Arbeitsalltag gut zu strukturieren und sich nicht zu verzetteln. Eine Sache in Ruhe zu erledigen und dann die andere, ist besser als zwei gelichzeitig und voller Fehler.

Kann man Multitasking trainieren?

Studien belegen, dass zum Beispiel komplizierte Videospiele die Fähigkeit zu Multitasking erhöhen, das wäre ein Training auf die angenehme Art, nämlich spielerisch. Früher sagte man den Effekt dem Sport und dem Spielen eines Instruments nach, da beide hochkomplexe Bewegungsabläufe erfordern, die antrainiert werden. Manche Psychologen wollen das Gehirn als analoges Organ zu Muskeln sehen, die man trainieren kann. Aber der Aufbau des Gehirns und der Lernleistungen ist komplexer. Deshalb erscheinen solche Gehirn Trainings eher suspekt. Obwohl es nachgewiesen ist, das Aktivität die Gehirnleistung fördert. Am wirksamsten ist es, wenn man etwas gerne und mit Begeisterung tut, dann ist die Lernleistung sehr viel höher als beim sturen Pauken oder Trainieren.

Sind Frauen besser beim Multitasking?

Ein Vorurteil besagt, dass Frauen besser Multitasking können, das scheint so wenn man im Haushalt zum Beispiel kocht, auf die Kinder aufpasst und gelichzeitig noch telefoniert oder sich unterhalt, hier handelt es sich um relativ einfache Tätigkeiten, die parallel aufgeführt werden können. . Aber wissenschaftliche Studien haben keinen signifikanten Vorteil bei den Frauen beim Multitasking in Bezug auf komplexe Tätigkeiten gesehen. Die alte Devise eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen hat sich immer noch bewährt.

Sudoku als PDF downloaden, von leicht bis schwer

Wer Sudoku spielt, trainiert damit gleichzeitig das logische Denken und das Gedächtnis. Sicherlich wird man bei sehr schweren Sudokus das Gedächtnis außer Spiel lassen können, denn bei sehr schweren Sudokus wird man sich viele Möglichkeiten an Zahlen aufschreiben müssen, um des Rätsels Lösung zu erreichen. Sudoku ist zwar nicht das beste Gehirntraining, verbindet jedoch Gehirnleistung mit Spielspaß, was es zu einem sehr tollen Spiel macht. Deshalb gibt es hier jetzt Sudokus als PDF zum downloaden:


Sudoku – Leicht

Sudoku – Mittel

Sudoku – Schwer

 

Auswendig lernen trainiert das Gedächtnis

Eine weit verbreitete Fehlannahme ist, dass Menschen die ein schlechtes Gedächtnis besitzen, dieses dauerhaft haben werden. Die Realität sieht allerdings so aus, dass man das Gedächtnis trainieren kann. Bereits im Kindesalter wird damit begonnen. Auch die Behauptung dass das Gedächtnis im Alter zwangsläufig schlechter wird, ist schlichtweg falsch. Wird die Erinnerungsfähigkeit regelmäßig angewendet, so wird sie auch im Alter erhalten bleiben. Allerdings hören viele Menschen nach der Schulzeit und der Lehre auf ihr Gedächtnis effektiv zu nutzen. Im alltäglichen Berufsleben ist es nur selten notwendig sich neue Dinge einzuprägen. Das sogenannte eidetische Gedächtnis, welches die Fähigkeit beschreibt, gesehene Dinge exakt wieder in Erinnerung zu rufen ist sehr viel verbreiteter als allgemein behauptet wird. Nur nutzen die wenigsten ihre Begabung, wodurch sie bereits in frühester Jugend verschwindet.

Dass viele Menschen bereits in der Kindheit die Idee entwickeln sie würden über ein schlechtes Gedächtnis verfügen, kommt daher, dass ihnen nur gesagt wird das – und nicht wie sie es lernen müssen. In der Regel wird das Lernen auf eine rein logische Ebene beschränkt, welche fast ausschließlich die linke Gehirnhälfte nutzt. Das Ergebnis ist, dass Fakten zwar aufgenommen werden, diese jedoch im riesigen Gewirr des menschlichen Unterbewusstseins verloren gehen. Soll Wissen dauerhaft griffbereit sein, muss es nicht nur gelesen und ständig wiederholt, sondern geschickt und kontrolliert abgelegt werden. Der erste Schritt dafür ist das Wissen zu visualisieren. Bilder werden sehr viel besser im Gedächtnis behalten als abstrakte Zahlen und Wörter.

Wer mit Visualisierungen arbeitet und regelmäßig, auch im Alltag anwendet, wird schnell merken wie sich der Prozess automatisiert und das Gehirn anfängt quasi von allein Fakten durch bildliches Darstellen abzuspeichern. Kostenloses Gehirnjogging kann problemlos in den Alltag integriert werden. Wer anfängt Autokennzeichen auswendig zu lernen oder Namen neuer Bekanntschaften sofort abzuspeichern, der wird schnell merken wie sein Gedächtnis zuverlässiger arbeitet. Unabhängig vom Alter, ist das Gehirn durch solch einfache Übungen in der Lage, neue neuronale Verknüpfungen zu bilden, was für eine erhöhte Aktivität und somit Effektivität sorgt.

Sprachen lernen – das beste Gehirntraining

Was man schon lange vermutet hat, haben Studien an der Universität Tel Aviv bestätigt: Ältere Menschen, die Ihr Leben lang verschiedene Sprachen gesprochen haben – sie anwenden und beherrschen können – bleiben länger geistig fit.

Eine Fremdsprache zu erlernen und vor allen Dingen sie auch zu gebrauchen ist ein wirkliches Training für das Gehirn, es bleibt aktiv und „in Bewegung“. Eine Person, die regelmäßig Fremdsprachen anwendet oder auch neu lernt und das Vokabular erweitert, ist ein wahrer Gehirnjogger.

Sprache und Kultur

Fremdsprachen zu erlernen macht Spaß und bringt viele Vorteile mit sich. Nicht nur dass Ihr Gedächtnis trainiert wird, sowie  Ihr logisches Denken und Kategorisieren – nein, auch Ihr privates Leben kann durch eine weitere Sprache ungemein profitieren. Mit dem Lernen einer neuen Sprache öffnet sich Ihnen gleichzeitig eine neue Welt:  Sie werden eingeführt in andersartige, aufregende Kulturen und Mentalitäten. Besonders wenn Sie Sprachreisen unternehmen – was sehr zu empfehlen ist, denn so werden Sprachen am besten gelernt – kann die bereits gelernte Sprache ein Schlüssel für neue Bekanntschaften und Freundschaften sein.

Gerade jetzt, im Zeitalter des Internet ist es fast eine Selbstverständlichkeit, dass die englische Sprache beherrscht wird. Ohne sie bleibt Ihnen eine Menge in der heutigen Arbeitswelt verschlossen.

Jeder kann eine Sprache lernen                                    

Behaupten Sie nicht, Sie seien zu alt um eine Sprache zu lernen. Vielleicht ändern Sie einfach  nur die Art und Weise des Lernens. Sich stundenlang Vokabeln einzutrichtern und herunter zu beten ist schon lange nicht mehr die empfohlene Lernmethode. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets! Schreiben Sie Vokabeln auf Karteikärtchen, oder machen Sie einen Sprachkurs in der Volkhochschule. Wichtig ist, dass Sie tatsächlich Konversation betreiben. Versuchen Sie sich so früh wie möglich in der neuen Sprache. Sie können sicher sein, während des Sprachenlernens werden die unterschiedlichsten Regionen Ihres Gehirns aktiviert und trainiert. Ihr Gehirn wird ganzheitlich gefordert.

Im Gehirn spielt die Musik

Wird man durch Musik intelligenter? Ist klassische Musik besser als Rockmusik? Gibt es ein Musikzentrum im Gehirn?

Solche und viele andere Fragen  jagen durch unseren Kopf, wenn das Thema Musik auf den Plan tritt. Aber was ist wirklich an all diesen Mythen dran?

Mythos 1: Das Musikzentrum.

In dem menschlichen Gehirn gibt es weder ein Musikzentrum, noch werden musikalische Eindrucke allein von der rechten Gehirnhälfte verarbeitet. Ein Klang oder ein Geräusch trifft zuerst auf das Ohr und wird dann durch verschiedene Mechanismen im Mittelohr verstärkt. Diese verstärkten mechanischen/akustischen Signale werden weiter innerhalb der Cochlea (der Gehörschnecke) in elektrische Signale umgewandelt, sodass das Gehirn die ankommenden Nachrichten entschlüsseln kann. Im Gehirn selbst, „läuft“ das zu entschlüsselnde Signal immer weiter an der Hörbahn entlang bis zur primären Hörrinde – von da an fächert sich die Musikverarbeitung in die verschiedenen Regionen des Gehirns auf. Das limbische System z.B. ist Zuständig für die Emotionen, die durch die Musik vermittelt werden. Die Heschel‘sche Querverbindung dagegen, lässt zwischen komplexen Hörklängen und Einklängen unterscheiden, sowie Klangfarben und reinen/unreinen Tönen. Ein einziger Ort, an dem Musik verarbeitet wird, gibt es also nicht. Vielmehr unterstützt Musik die Verlinkung und Verzahnung innerhalb der Gehirnhälften /Arealen und lässt neue Nervenverbindungen entstehen.

Mythos 2: Musik macht intelligent.

Musik regt an, aber macht nicht unbedingt schlauer. 1993 führten amerikanische Neurobiologen an der „University of California“  einen Versuch durch: Sie ließen eine Studentengruppe ein Stück von Mozart vor einem Intelligenztest hören. Eine andere Kontrollgruppe Entspannungsmusik und wiederum eine dritte Studentengruppe verbrachte die Zeit in Stille. Im darauffolgenden Test schnitten die Studenten, die Mozart zuvor hörten, durchschnittlich besser ab.  Erklärt wurde dieser Effekt jedoch dadurch, dass die bessere Leistung nicht so sehr mit der speziellen Musik Mozarts zusammen hängt, sondern vielmehr einen „Aufwärmeffekt“ hervorruft. Durch die gehörte Musik wurde das Wohlbefinden der Studenten gesteigert – und damit auch die Aufmerksamkeit erhört. Diese Steigerung hängt aber sehr von der jeweiligen Präferenz ab. Wenn Sie also lieber Rockmusik als Mozart hören und sich dabei besser fühlen, wählen Sie lieber Ihre Lieblingsrockband um sich auf eine Prüfung vorzubereiten…

Mythos 3: Indem man ein Musikinstrument lernt, trainiert man das Gehirn.

Das stimmt! Wenn sie ein Musikinstrument lernen, oder sich auch nur mit Musik intensiver beschäftigen, trainieren sie Ihr Gehirn. So wird es ein Kind, dass früh Musik ausgesetzt ist, leichter haben Sprache zu erlernen; Musik besitzt nämlich eine eigene Syntax und wird wie Sprache verarbeitet.

Musik fungiert außerdem als Gedächtnisstütze, mithilfe von Reimen und Liedern können Inhalte viel besser behalten werden. Das war übrigens auch der Grund, weshalb in der Geschichte viele Lieder und Choräle in der Kirche gesungene wurden (Musik wurde zeitweise öffentlich nur im geistlichen Kontext gebraucht!) – die Gemeinde sollte Bibelverse auswendig parat haben, da nur wenige Privilegierte lesen konnten.

Genauso werden Ihre Gefühle über Musik stimuliert – sobald Sie ein Lied oder ein Werk hören, erinnern Sie sich an ein bestimmtes Ereignis zurück- „Unser Lied“ lässt Sie zurückgleiten in die Vergangenheit und Emotionen wieder erleben.

Musikhörer sind bessere Zuhörer. Musikliebhaber haben gelernt bestimmte Klänge zu unterscheiden und im „Störlärm“ zu verstehen. Das Gehör ist sozusagen feiner gestimmt als das von Menschen ohne Musikinteresse.

Ihr Gehirn kann sogar ein Werk oder Lied „im Geiste“ mitspielen. Sie hören ein Klavierkonzert von Beethoven, dass Sie selbst schon einmal einstudiert hatten und während es von außen so aussieht, als ob Sie der Musik lauschen würden, ist Ihr Gehirn äußerst aktiv. Im motorischen Cortex spielen Ihre Finger das Stück nach und im visuellen Bereich sehen Sie die Noten vor dem inneren Auge. Gleichzeitig summen Sie das Stück in sich hinein. Diese vielen parallel aktiven Bereiche, verstärken die Vernetzung der Nervenzellen in Ihrem Hirn.